Passwörter begleiten uns seit Jahren im Alltag. Und trotzdem sind sie heute oft die grösste Schwachstelle. Sie werden wiederverwendet, sind schwer zu merken oder landen früher oder später irgendwo im Internet.
Die Konsequenz daraus ist klar: Wir brauchen etwas Einfacheres und Besseres.
Genau hier kommen Passkeys ins Spiel.
Was sind Passkeys
Einfach gesagt ersetzen Passkeys das klassische Passwort. Statt etwas einzugeben, bestätigst du deine Anmeldung direkt auf deinem Gerät. Zum Beispiel mit Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN.
Im Hintergrund funktioniert das ganz anders als ein Passwort. Es wird nichts übertragen, was jemand abfangen könnte. Deine Zugangsdaten bleiben auf deinem Gerät und werden nie weitergegeben. Für dich als Benutzer fühlt sich das deutlich einfacher an. Ein Klick, ein Fingerabdruck und du bist eingeloggt.
Passkeys unter Windows mit Windows Hello
Unter Windows ist der Einstieg besonders einfach.
Windows Hello übernimmt dabei die zentrale Rolle.
Das ist die Funktion, die du vielleicht heute schon zum Entsperren deines Geräts nutzt.
Genau diese Logik wird für Log-ins verwendet.
Du meldest dich an bei Webseiten oder Apps und bestätigst die Anmeldung ganz einfach mit
Fingerabdruck
Face-Log-in
oder PIN
Im Hintergrund sorgt Windows dafür, dass alles sicher bleibt.
Für den Benutzer ist es nichts anderes als das Entsperren des eigenen Geräts.
Alternative: USB‑Security-Keys
Neben integrierten Lösungen wie Windows Hello gibt es auch Hardware‑Varianten. Das sind kleine USB‑ oder NFC‑Geräte, sogenannte Security-Keys.
Diese funktionieren ähnlich wie ein Passkey auf deinem Laptop, nur liegt der Schlüssel physisch auf dem Gerät. Du steckst ihn ein oder hältst ihn ans Gerät und bestätigst den Log-in.
Das ist vor allem dort spannend, wo besonders hohe Sicherheitsanforderungen bestehen. Zum Beispiel bei Admin‑Accounts oder kritischen Systemen.
Für mehr Portabilität: Passkeys mit LastPass nutzen
Moderne Passwortmanager wie LastPass unterstützen heute auch Passkeys. Du kannst deine Passkeys zentral verwalten und auf mehreren Geräten nutzen.
Das heisst konkret:
Du erstellst einen Passkey auf deinem Laptop und kannst ihn später auch auf deinem Smartphone verwenden, ohne dass du etwas neu einrichten musst.
Damit kombiniert man das Beste aus beiden Welten: die Sicherheit von Passkeys und die Flexibilität eines Passwortmanagers
Fazit
Die Entwicklung ist eindeutig. Passwort → MFA → Passkey
Passkeys sind nicht einfach nur sicherer, sie sind auch viel angenehmer in der Nutzung
Unser Ansatz in der Praxis: Wir bauen eine saubere Basis mit Passwortmanager und MFA und führen Passkeys Schritt für Schritt ein. So entsteht Sicherheit, die im Alltag auch wirklich funktioniert.





